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Skitour auf den Ochsenkopf mit Markus Kröll

Ein Bilderbuchtag für eine geführte Skitour auf den Ochsenkopf

Der Tiroler Extremsportler Markus Kröll schließt sich dem Skitourenwinter und Hans-Peter Kreidl für eine Skitour auf den Ochsenkopf an. Treffpunkt ist bei der Dorfbahn Königsleiten. Nach der Auffahrt startet die Tour beim Speicherteich mit traumhaften Ausblicken: Es wartet der mächtige Ochsenkopf mit seinen .2469 Metern. „Der Aufstieg dauert rund eine Stunde“, informiert Bergführer Gunter Unterwurzacher. Wichtiger Tipp in der Eiseskälte, die weiter anhält: „Unbedingt genug trockene Kleidung mitnehmen!“ Die berühmte „Zwiebeltechnik“ gehört auch im Tourensport zu den Ausrüstungs-Klassikern. Am besten natürlich mit hochwertigen Materialien.


Skitour auf den Ochsenkopf voller Genussmomente

Dann der höchste Genuss-Moment: Die Abfahrt ins Krummbachtal! Pulverschnee bis zur Hüfte, der Hang unverspurt, selbst der Allererste sein… „Ein unglaublich schönes Gebiet“, kam auch Markus Kröll nicht aus dem Schwärmen (siehe Interview). Und von dort startete die „Krone“-Skitourengruppe noch einmal mit der Bahn bergauf: Noch ein kurzer Aufstieg, nur 20 Minuten lang und: „Die Abfahrt vom Falschriedel mit 2.420 Metern bis ins Krummbachtal“, erklärt Kreidl die Etappen im Touren-Tagestraum. „Die Abfahrt war noch gewaltiger als die erste.“

Garniert wird die perfekte weiße Spur natürlich mit einem Hütten-Tipp: Auf der Plattenalm wird jeder Tourengeher ausgiebig verwöhnt. Beste Stärkung auf der Skitour auf den Ochsenkopf? „Kasnock’n und a Stiegl-Weiße“, lacht Touren-Kenner H.P. Kreidl. Demnächst in der „Krone“: Tourentipp mit Stefan Häusl aus Saalfelden, dem Allrounder in der Freeride-Szene, und allen Grenzerfahrungen im Schnee. Niemals vergessen: Selbstüberschätzung wird schnell zur Gefahr…


Extreme sind seine Welt: Markus Kröll, Bergsportler aus dem Zillertal, ist nicht zu bremsen. Auch im eisigen Winter nicht.

Auch Tourenfan: Markus Kröll, Extremsportler aus Tirol.

Herr Kröll, Berglaufen, Trailrunning, Tourengehen im Winter: Was treibt Sie an?

„Die Ruhe am Berg, dass man in kürzester Zeit so viele Höhenmeter macht und ganz für sich sein kann.“

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Tour?

„Das war mit sieben Jahren. Wir sind damals noch mit normalen Skischuhen gegangen: Heute ist das mit den tollen Materialien völlig undenkbar.“

Sport ist Tagesprogramm?

„Ich starte immer um fünf Uhr in der Früh: Frühstücke am Berg und gehe mit 2000 Höhenmetern in den Beinen dann in meine Restaurator-Werkstatt. Nach 26 Jahren wird das zur Sucht.“

Warum entdecken so viele Hobbysportler jetzt das Skitourengehen?

„Die Menschen suchen einen Ausgleich zur Büroarbeit. In Frankreich oder Italien beobachte ich den Trend schon länger.“

Ihr nächstes Projekt?

„Das wird eine ganz große Sache im Sommer, ein Solo-Projekt. Details kann ich noch nicht verraten.“