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Ergebnisse

Ergebnisse 2019 Kitzsteinhorn Extreme

Die Skibergsteiger feierten mit dem Kitzsteinhorn Extreme den Start in die Saison.

Allein die Zahlen sind beeindruckend: Beim neuen Kitzsteinhorn Extreme am 7. Dezember lagen 16 Kilometer und 2700 Höhenmeter vor den Starterinnen und Startern. Punkt 8.30 Uhr gingen 103 Sportler auf die Strecke von Kaprun auf die Aussichtsplattform Top of Salzburg in 3029 Meter Höhe. Bei den Herren siegte Lokalmatador Stefan Steiner in 2:25,59 Stunden. Schnellste Frau war nach ihrer Babypause die schnelle Johanna Hiemer, die den Rest des Feldes in 3:19,59 Stunden deklassierte. 

Das Kitzsteinhorn Extreme hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach zwei Jahren Pause präsentierten Veranstalter Hans-Peter Kreidl und die Gletscherbahnen Kaprun AG eine packende neue Strecke mit noch mehr Höhenmetern. 

Am 7. Dezember 2019 zeigte das härteste Skitouren-Rennen des Winters wieder Zähne – mit neuer Strecke und neuen Kategorien in schwindelnden Höhen. Um 8:30 Uhr gingen 103 Starterinnen und Starter auf die Strecke. Vor ihnen lagen rund 2700 Höhenmeter verteilt auf 16 Kilometer. Neben den Einzelstartern gingen heuer auch Zweier-Staffeln an den Start (Damen/ Herren/ Mixed).

Die Strecke dieses einzigartigen Rennens folgte der neuen 3K-Konnection, die seit 30. November den Maiskogel direkt mit dem Langwiedboden verbindet. Fortan ist das Ortszentrum von Kaprun direkt mit dem Gletscher verbunden. „Für Kaprun und die Gletscherbahnen AG geht damit nicht nur ein Generationentraum in Erfüllung“, sagt Gletscherbahnen-Vorstand Norbert Karlsböck. „Mit der neuen Verbindung können wir auch für die vielen Skitourengeher noch mehr Service bieten, das freut uns sehr“. Denn schließlich sei das Kitzsteinhorn seit Jahren eines der Top-Trainingsgebiete für Skibergsteiger, so der Vorstand weiter. 

Streckenchef René Fischer sorgte für eine packende Strecke. Größtenteils durchs Gelände ging es für die Sportler von der Talstation der MK Maiskogelbahn in 768 Meter Höhe über die Mittelstation der MK Maiskogelbahn (1137 Meter) weiter zur Talstation der spektakulären 3K-Konnection in 1570 Meter Höhe. Nach einer Abfahrt von rund 300 Höhenmetern folgte dann der lange und zähe Anstieg zum Langwiedboden in 1976 Meter Höhe. Von hier waren es noch einmal 1053 Höhenmeter bis ins Ziel. Nach dem letzten brettharten Anstieg und der letzten Tragepassage kam Stefan Steiner in 2:25,59 Stunden als Erster ins Ziel auf der Aussichtsplattform Top of Salzburg in 3029 Meter Höhe.

„Die Vorbereitung ist an sich gut gelaufen. Ich war extrem viel am Gletscher unterwegs und hatte schon eine gute Grundlage. Nach dem ruhigen Start hatte ich noch Reserven und konnte ab Langwied richtig Gas geben. Ich freue mich, dass ich das sauber ins Ziel gebracht habe“, so Steiner im Ziel.

Schnellste Dame war einmal mehr Gletscherkönigin Johanne Hiemer (früher Erhardt). Sie benötigte 3:19,55 Stunden für den langen Weg nach oben. Und war nach ihrer Pause sichtlich zufrieden mit ihrem Tag am Kitzsteinhorn: „Heut ist es richtig gut gegangen. Es war ein hartes Rennen und gerade weiter oben sehr kalt. Aber ich hatte großen Spaß, mal wieder ein paar Höhenmeter am Stück zu gehen. “

Neu war bei der Neuauflage des Kitzsteinhorn Extreme der Staffelwettbewerb. Hier behielten die Profis Armin Höfel und Jakob Herrmann die Oberhand und siegten in 2:19,18 Stunden. Startläufer Jakob Herrmann über den souveränen Auftritt: „Das ist einfach ein extrem lässiges Rennen. Von Kaprun aus zu starten und dann hier oben anzukommen ist spektakulär. Es hat mir fast leidgetan, dass ich an den Armin übergeben musste. Aber ich freue mich, dass er unseren Staffelsieg so souverän nachhause gelaufen hat. Tolles Rennen, tolle Organisation, Hut ab vor den Veranstaltern.“ 

Sein Staffelpartner Höfl ergänzte: „Die Strecke ist extrem cool und abwechslungsreich. Mit den Abfahrten und der Tragepassage hast Du immer schöne Wechsel drin, das macht wirklich Spaß. Ich bin extrem zufrieden mit meinem ersten Rennen und freue mich über den geilen Auftakt“.

Die schnellste Mixed-Staffel bildeten Veronika Mayerhofer und Alois Kunz, die 2:58,45 Stunden unterwegs waren.

Nach der großen Siegerehrung im Alpincenter feierten die Sportler mit Fans, Freunden und allen Helfern in die neue Skitouren-Rennsaison. Und auch Veranstalter Hans-Peter Kreidl fand nach getaner Arbeit Zeit zum Durchatmen und für ein kurzes Resümee: „Mit dem Kitzsteinhorn Extreme haben wir nicht nur ein einzigartiges Format. Mit den Gletscherbahnen Kaprun AG und Zell am See Kaprun haben wir tolle Partner, die voll hinter dem Skibergsteigen stehen. Das ist tolle Werbung für die Region, für den Sport und für das Kitzsteinhorn“.